Matthias Körner
Im Juni präsentiert die Galerie Werke des in Cottbus lebenden Künstlers Matthias Körner. In seinen Kompositionen finden sich zwischen abstrakten Farbfeldern und -flächen poetische Versatzstücke aus der realen Welt. Die Dichte der Überlagerungen einzelner Bildebenen wird bestimmt durch die Hand des Künstlers, die eine spannungsvolle, als auch harmonische Ordnung schafft, indem die anfängliche Farb- und Motivfülle, entstanden in einem spontanen Malansatz, reduziert wird und der Künstler somit dem intuitiven Anfang einen reflektierenden Abschluss gibt.

Über den Entstehungsprozess seiner Werke sagt der Matthias Körner selbst: "Zunächst packe ich alles hinein in das zu beginnende Bild, was mir gerade so einfällt. Gesehenes, Ausgedachtes, Störendes, Ergänzendes, bis das Bild ziemlich voll ist. und dann wird manchmal noch Bedeutsames dazu getan, dass das Bild vervollständigen soll, ihm einen Sinn geben, es fertig machen soll. Und dann irgendwann kommt die Erkenntnis, dass da viel zu viel ist. Viel zu viel von dem, was eigentlich unwichtig, privat, überflüssig scheint, und dann wird rigoros reduziert, alles wird zu gestrichen, übermalt, bleibt höchstens noch als Relief sichtbar."
Matthias Körner widmet sich seit 25 Jahren der Malerei. Am Beginn seines künstlerischen Schaffens fand er in dem kürzlich verstorbenen Dresdner Maler Rainer Zille und dem in Cottbus lebenden Künstler Hans Scheuerecker zwei Mentoren, die sein künstlerischen Schaffen herausforderten. Seit den 2000er Jahren finden sich auch großformatige Fotographiken in seinem Oeuvre, das ergänzt wird durch skulpturale und plastische Arbeiten. Seine Werke werden international ausgestellt. Weitere Informationen finden Sie auf der Internetpräsenz des Künstlers www.m-koerner.de.
Die Ausstellung wird am 1. Juni um 20 Uhr in der Galerie eröffnet, die Einführung hält der Kunsthistoriker Robert Sorg. Der Abend wird musikalisch begleitet von den Gitarrenklängen Jonas Schäfers. Zur Ausstellungseröffnung sind Sie und ihre Freunde herzlich eingeladen.




