„GOLD“ ist ein Dauerrenner unter den Edelmetallen, welcher in den Tagen verfallender Rohstoffgarantien beliebter denn je erscheinen mag. Nicht ohne (selbst)ironischem Unterton reduziert der gewählte Ausstellungstitel den Kunstwert auf einen den Material scheinbar inhärenten Wert. „Oberflächlich“ gesehen, mag dies so erscheinen – inhaltlich jedoch thematisieren der Maler und Grafiker Peter Wuttke (Leipzig) und der Bildhauer Georg Mann (Halle) Transformationsprozesse und gegenseitige Bezüglichkeiten ihrer verschiedenen künstlerischen Medien.
Die Ausstellung „mustergültig“ des ortsansässigen Künstlers Maria Grafft, in der sowohl ältere als auch aktuelle Arbeiten gezeigt werden, ist als Gesamtinstallation gedacht. Scheinbar spirituelle Wirkkräfte farbintensiver Linienmalereien und vereinzelter totemähnlicher Plastiken wirken raumdurchdringend aufeinander. Spiritualität selbst ist jedoch weder (primäre) Ursache der einzelnen Werkentstehung noch Ziel der künstlerischen Vermittlung – vielmehr bietet sie als eine Art Medium einen für den Künstler universalen Zugang zur Kunst.
Mit den Arbeiten von Tino Geiß (Leipzig), Katja Triol (Weimar) und Lars Wild (Weimar) sind Traum- und Angstbilder, Bildern der Realität sowie der Erinnerung, realistischen, teils analytischen Darstellungen häuslicher Szenarien gegenübergestellt.